Feline plasmazelluläre Pododermatitis
Die plasmazelluläre Pododermatitis bei Katzen ist eine seltene, meist immune-vermittelte Erkrankung.

Verdächtig sind weiche, geschwollenen und oft ulzerierten Pfotenballen, die blass, manchmal bläuliche verfärbt sind und teigige Schwellungen zeigen. Häufig sind mehrere Pfoten betroffen. Die Behandlung erfolgt oft erfolgreich mit Immunsuppressiva.
Klinische Merkmale und Symptome
Aussehen: Die betroffenen Ballen sind weich, teigig, geschwollen und können eine violette oder rosa Farbe annehmen.
Ulzeration: Bei Fortschreitenden Symptomen bilden sich Geschwüre (Ulzera), die bluten können.
Lahmheit: Viele Katzen zeigen aufgrund von Schmerzen eine veränderte Gangweise oder Lahmheit.
"Kissenpfote": Die Ballen verlieren ihre normale Form und wirken wie Kissen.
Ursachen und Diagnose
Ursache: Die genaue Ätiologie ist unbekannt, aber die Infiltration von Plasmazellen deutet auf eine immunologische Grundlage hin.
Diagnose: Erfolgt durch Feinnadelaspiration (FNA) oder Gewebeprobe (Histopathologie), die eine hohe Anzahl an Plasmazellen zeigt.
Behandlung und Prognose
Oft werden Glukokortikoide oder Ciclosporin eingesetzt.
Prognose: Die Krankheit ist gut behandelbar, aber selten vollständig heilbar. Viele Katzen erreichen eine Remission, benötigen jedoch manchmal eine Langzeittherapie.
Die Erkrankung ist ein seltener, aber charakteristischer Befund in der felinen Dermatologie, der durch eine spezifische Entzündung der Pfotenballen gekennzeichnet ist.
